Hitchcocks zweite Regiearbeit THE MOUNTAIN EAGLE (Der Bergadler, 1926), die er vor genau 100 Jahren in Österreich realisierte, hat das geschafft - wenn auch eher unfreiwillig. Doch wie kam es dazu?
Hitchcocks zweite Regiearbeit THE MOUNTAIN EAGLE (Der Bergadler, 1926), die er vor genau 100 Jahren in Österreich realisierte, hat das geschafft - wenn auch eher unfreiwillig. Doch wie kam es dazu?
Auf das Ranking folgt noch eine Liste meiner Lieblingsszenen aus dem Spielberg-Kosmos.
(Aktualisiert)
Teil 1: 1968 bis 1997
Am 70. Geburtstag von Steven Spielberg - am 18. Dezember 2016 - hatte ich eine chronologische Retrospektive mit allen Filmen des Star-Regisseurs begonnen, die ich in diesem Jahr, mit einigen längeren Unterbrechungen, beendet habe. Heute, an seinem 79. Geburtstag, möchte ich hier mal diese Reihe von Besprechungen seiner Filme teilen. Passend auch anlässlich des Teaser-Trailers zu seinem neusten Werk DISCLOSURE DAY, der 2026 startet, und mit dem Spielberg zu seinen Science-Fiction-Ursprüngen zurückkehrt.Spielberg verdanke ich einige der prägendsten Kino- und TV-Momente überhaupt. E.T. DER AUSSERIRDISCHE und UNHEIMLICHE BEGEGNUNG DER DRITTEN ART hatte ich als Kind im örtlichen Kino meiner Kleinstadt gesehen. Zusammen mit STAR TREK - DER FILM haben diese Filme meine Liebe zum Kino, zu Science-Fiction und zu Spezialeffekten maßgeblich verursacht. DER WEISSE HAI war einer meiner ersten Horrorfilme im Fernsehen - spätabends bei einem Onkel, der elterliche Verbote mit der Ansage "Jetzt wollen wir erstmal Blut sehen" unterlief. Und JURASSIC PARK schließlich hatte nach dem großen Kinosterben der Wendezeit den regelmäßigen Lichtspielbesuch wieder fest etabliert.
Obwohl einige Filme im Zuge der chronologischen Sichtung fast reine Pflichtübungen waren, die ich etwas vor mich herschob, muss ich doch sagen, das alle Spielberg-Filme handwerklich äußerst beeindruckende Werke sind, und er auf der rein technischen Ebene keinen einzigen schlechten Film abgeliefert hat.
Anläßlich dieses Jubiläums starte ich hier eine Hitchcock-Retrospektive, die sich allen seinen 52 Filmen widmen soll. (Eigentlich sind es 53, aber The Mountain Eagle von 1926 gilt leider als verschollen.) Bei vielen davon habe ich auch die literarische Vorlage gelesen und werde Buch und Film miteinander vergleichen. Oft lohnt sich auch ein Blick auf spätere Verfilmungen dieser Stoffe, da sie sich teilweise enger an das Original hielten, während Hitchcock sich von deren Geschichten meistens nur lose inspirieren ließ. Ein Grund, warum viele Autoren - wie Daphne Du Maurier oder William Somerset Maugham - von seinen Verfilmungen nicht nur begeistert waren.
Ein Hitchcock-Marathon ist gleichzeitig auch eine Zeitreise durch die Filmgeschichte und durch das Goldene Zeitalter des Kinos. Angefangen von den frühen Stummfilmen, dem Aufkommen von Ton, dann Farbe, Film Noir, dem 3D-Boom der 1950er und schließlich dem New Hollywood. In diesem Sinne: Auf Hitch!
Nach einer chronologischen Besprechung aller Filme von Steven Spielberg ( hier und hier ) und einem Ranking möchte ich auch meinen Eindr...