Dienstag, 24. Februar 2026

Die Spur des Bergadlers

Filmplakat "Der Bergadler" 1926
Der Thriller-Meister Alfred Hitchcock prägte den Begriff McGuffin für etwas, das wie ein Ball ins Spiel geworfen wird und die Spieler in Bewegung bringt, selbst aber so unwichtig ist wie der Ball als Gegenstand. Diese Art von Dramaturgie perfektionierte er in seiner rund fünfzigjährigen Regiekarriere immer mehr und inspirierte damit Generationen von Filmemachern. Berühmte Beispiele sind die Weinflaschen in NOTORIOUS, die 40.000 Dollar in PSYCHO oder sogar ein Volkslied in THE LADY VANISHES. Aber kann ein Film selbst zu einem McGuffin werden, zu etwas, hinter dem alle herjagen? 

Hitchcocks zweite Regiearbeit THE MOUNTAIN EAGLE (Der Bergadler, 1926), die er vor genau 100 Jahren in Österreich realisierte, hat das geschafft - wenn auch eher unfreiwillig. Doch wie kam es dazu?

Donnerstag, 5. Februar 2026

Ranking Steven Spielberg

Nach der chronologischen Besprechung aller Filme von Steven Spielberg (siehe hier und hier) folgt hier nun das obligatorische Ranking der 36 Filme. Auch wenn bei so einer Liste immer letzte Plätze zu besetzen sind, muß ich sagen, daß kein Spielberg-Film - am wenigsten auf handwerklicher Ebene - wirklich mißlungen oder gar schlecht ist. Selbst die Filme, die ich weiter hinten platziert habe, weil mir andere einfach besser gefallen, hatten mindestens eine Szene, die ich beeindruckend fand. Deshalb war es insgesamt eine Werkschau, die durchweg Spaß gemacht und meinen Respekt vor Spielberg noch vergrößert hat. 

Auf das Ranking folgt noch eine Liste meiner Lieblingsszenen aus dem Spielberg-Kosmos.

KI: Kumulative Inkompetenz

Vor circa 30 Jahren passierte etwas, das in vieler Hinsicht heutige Entwicklungen vorausschattete. Anfang 1996 gewann erstmals ein Schachcom...