Sonntag, 30. November 2025

100 Jahre Hitch

Ein 26jähriger Alfred Hitchcock am
Set in Italien
Vor hundert Jahren - im November 1925 - durfte erstmals ein Publikum einen Film von Alfred Joseph Hitchcock bestaunen. Bemerkenswerterweise war es ein deutschsprachiges Publikum, denn die Weltpremiere fand in München statt, und vorerst nur dort. Um für Irrgarten der Leidenschaft (The Pleasure Garden) genug Geld aufzutreiben, arbeitete Produzent Michael Balcon mit der deutschen Produktionsfirma Münchner Lichtspielkunst (Emelka) in München zusammen, die später zur Bavaria Film wurde. Dementsprechend wurden die Innenaufnahmen in den Emelka-Studios in Geiselgasteig gedreht - weshalb Hitchcock auch deutsch sprach und später sogar einen Film auf deutsch drehte.

Anläßlich dieses Jubiläums starte ich hier eine Hitchcock-Retrospektive, die sich allen seinen 52 Filmen widmen soll. (Eigentlich sind es 53, aber The Mountain Eagle von 1926 gilt leider als verschollen.) Bei vielen davon habe ich auch die literarische Vorlage gelesen und werde Buch und Film miteinander vergleichen. Oft lohnt sich auch ein Blick auf spätere Verfilmungen dieser Stoffe, da sie sich teilweise enger an das Original hielten, während Hitchcock sich von deren Geschichten meistens nur lose inspirieren ließ. Ein Grund, warum viele Autoren - wie Daphne Du Maurier oder William Somerset Maugham - von seinen Verfilmungen nicht nur begeistert waren. 

Ein Hitchcock-Marathon ist gleichzeitig auch eine Zeitreise durch die Filmgeschichte und durch das Goldene Zeitalter des Kinos. Angefangen von den frühen Stummfilmen, dem Aufkommen von Ton, dann Farbe, Film Noir, dem 3D-Boom der 1950er und schließlich dem New Hollywood. In diesem Sinne: Auf Hitch! 

Samstag, 15. November 2025

Der Kinostalgiker sagt Hallo!

Willkommen beim Kinostalgiker! Wie der Name schon sagt, soll es hier vor allem um ältere Filme gehen. Der Zeitrahmen reicht dabei von den Anfängen des Mediums Film bis etwa zu den 2010ern. Gedanken zu aktuellen Filmen und Entwicklungen sind natürlich trotzdem kein Tabu. Dieser Blog ist mein zweiter nach Bond & Beyond, der sich dem britischen Agenten und dem Spionagegenre widmet(e). Aber während die Begeisterung für den ehemaligen Superagenten etwas verblasst ist, ist dafür die Faszination für diese gigantische Schatzkiste voller noch zu entdeckender Perlen gewachsen, die die Filmgeschichte darstellt. Ob dieses zunehmende Interesse für den Glamour und die Kunst des Goldenes Zeitalters des Kinos mit einer real nachlassenden Qualität zeitgenössischer Filme zu tun hat, oder doch eher eine oft belächelte und verspottete Eigenart älter werdender Männer ist, möchte ich an dieser Stelle offen und dem Leser zu bewerten lassen.

In diesem Sinne: Licht aus, Vorhang auf, Film ab!

2025 - Eine Bilanz

Mit dem ausklingenden Jahr 2025 hier einmal eine kleine persönliche Bilanz. Als Filmjahr empfand ich 2025 eher durchschnittlich. Es gab von ...